Soziale Arbeit

Sozialarbeit und Sozialpädagogik wird an Fachhochschulen und Universitäten als Studiengang mit den Abschlüssen Diplom, BA oder Master angeboten. Diese Website informiert Sie über den Beruf und das Aufgabenfeld des Sozialarbeiters, sowie Berufschancen und Gehalt.


Sozialarbeiter



Der Ruf von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen?

Wer fühlt sich zum Sozialarbeiter berufen? Ziemlich viele Menschen und trotzdem kommt häufig bei Schülern und Quereinsteigern, die an einem Beruf im Sozialwesen interessiert sind, die Frage auf, wie der Ruf von SozialarbeiterInnen denn so sei. Dieser Beitrag soll eine Orientierung für diejenigen geben, die sich schon einmal Gedanken zum „Guten Ruf“ von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern gemacht haben.

Wie in vielen anderen Branchen auch, gibt es natürlich je nach Arbeitsort Unterschiedliche im Ansehen von ausgebildeten Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. Die Arbeit in der Schule wird vielleicht qualitativ anders geschätzt oder gewertet, als die Arbeit im Drogenentzug. Trotzdem gibt es häufig eher negative Stereotype in der Gesellschaft, die so macheN StudieninteressierteN davon abgebracht haben dürften, dem Wunschstudium oder Beruf nachzugehen. Doch wie kann man das erklären?

Zuallererst ist die tendenziell schlechte Bezahlung zu nennen. In den meiste sozialen Berufen sind die Stellen weniger gut oder sogar prekär bezahlt. Je nach Abschluss und Arbeitszeit verdient einE SozialarbeiterIn mehr als einE KindergartenpädagogIn, aber weniger als einE BankangestellteR.
Mit dem ökonomisch-bemessenen Wert der Arbeit ist häufig auch die gesellschaftliche Wertschätzung verbunden. Das wird deutlich, wenn man zum Beispiel an den vielerorts sehr guten Ruf von Investmentbankern oder Managern denkt.

Es soll darüber hinaus aber auch einige Menschen geben, die dieses Berufsbild degradieren, weil es vermeintlich mit Schwäche assoziiert ist. Dabei benötigen gerade Sozialarbeiter in vielerlei Hinsicht Stärke. Aber wie kommt es eigentlich zu so einem „Missverständnis“ in weiten Teilen der Gesellschaft?

SozialpädagogInnen und -arbeiterInnen setzen sich oft mit den Problemen anderer Menschen auseinander und tragen diese nicht selten mit nach Hause. Es ist gesund und wichtig über das Erlebte zu sprechen, könnte aber dazu führen, dass über die Gespräche mit Dritten, ein falsches Bild erzeugt wird: Reden wird dann nicht als Form der Verarbeitung sondern eben des Schwächeeingeständnisses gesehen. Und das, obwohl es keine Schwäche ist, über das Erlebte zu sprechen. Es ist eben genau das Gegenteil!

Warum ist die Frage der Wertschätzung wichtig?

Weil sie darüber entscheidet, ob unsere Gesellschaft gesund bleibt. Sozialarbeiter sind wie Ärzte der Gesellschaft, denn sie versuchen mit allen Mitteln Menschen zu integrieren, in der Gesellschaft zu halten oder ihr Leben besser zu machen und helfen damit der Gesundheit der Gesellschaft.
Gibt es keine Wertschätzung, wird auch die Entlohnung nicht steigen.

Hier ist auch die Politik gefragt, Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Gesellschaft wird älter, immer mehr sozialpädagogisch ausgebildete Menschen werden dringend benötigt, deren Werschätzung und Ruf durch bessere Entlohnung steigen würde um eventuelle Engpässe in der Zukunft zu vermeiden. Muss die Politik das Wohl der Gesellschaft wirklich buchstäblich auf die Waage legen?

jetzt kommentieren? 21. Juli 2016

Arbeitsrecht für Sozialarbeiter

Gerade im angespannten Arbeitsmarkt für ausgebildete Sozialarbeiter und Sozialpädagogen tun sich häufig existenzielle Fragen nach arbeitsrechtlichen Bestimmungen auf. Wie zum Beispiel sollte man sich bei einem negativen Arbeitszeugnis nach dem Anerkennungsjahr verhalten oder wie lange darf mich mein Arbeitgeber mit befristeten Arbeitsverhältnissen hinhalten? mehr lesen…

jetzt kommentieren? 15. Mai 2014

Studienaufbau Soziale Arbeit / Sozialpädagogik

In den ersten Semestern lernen angehende Sozialpädagogen oder Sozialarbeiter überwiegend geisteswissenschaftlichen und theoretischen Stoff. Fragen wie „wie entsteht Armut?“ oder welche Rahmenbedingungen (können) zu Rassismus führen? Gesellschaftliche „Stati quo“ und Entwicklungen werden betrachtet, analysiert und ausgewertet. Prüfungsnachweise werden in dieser Phase des Studiums überwiegend durch Gruppen- oder Einzelpräsentationen und Hausarbeiten abgelegt. mehr lesen…

jetzt kommentieren? 07. März 2013

Soziale Arbeit: Geschichte – Theorie – Profession. Studienbuch für soziale Berufe 1

Vor allem für Studienanfänger und Studieninteressierte des Faches „Soziale Arbeit“ ist diese Lektüre ein Muss. Es gibt eine gute Einführung in das Fach, ein allumfassenden Blick auf die Arbeitswelt von Sozialarbeitern und Sozialpädagogen sowie Hilfestellungen und Nachschlagemöglichkeiten bei der täglichen Arbeit. Für alle angehenden Sozialarbeiter/inennen bietet die fast 300 Seiten starke Lektüre von Johannes Schilling und Susanne Zeller ein gutes und studien- sowie praxistaugliches Lern- und Nachschlagewerk.

Der Aufbau des Buches „Soziale Arbeit: Geschichte – Theorie – Profession. Studienbuch für soziale Berufe 1“ beginnt mit einem detaillierten Portrait der „Sozialen Berufe“. Es zeigt gleich, dass soziale Berufe – anders als viele Vorurteile meinen – keine unnützen Fächer sind sondern uns an vielen Stellen des Lebens begnen: In der Eheberatung, als Erzieher im Kindergarten, als Jugendleiter in kirchlichen oder sozialen Einrichtungen, in der Betreuung, im psychologischen Dienst, in der Drogen- und Suchtberatung und so weiter. mehr lesen…

jetzt kommentieren? 22. Januar 2012

Soziale Arbeit studieren

Sozialarbeiter und Sozialpädagogen unterstützen Menschen, die psychologische Hilfe benötigen und sich selbst nicht helfen können. Um Sozialarbeiter zu werden, ist ein Studium notwendig. Der interdisziplinäre Studiengang nennt sich an den meisten Fachhochschulen „Soziale Arbeit“ und wird aufgrund des hohen praktischen Bezugs (fast) ausschließlich von Fachhochschulen angeboten. Hier insbesondere von kirchlich getragenen Fachhochschulen, die immer einen sozialen Schwerpunkt in ihrer Studienfächerwahl haben. Bildungseinrichtungen (v.a. Schulen) sind eines der wichtigsten Arbeitsfelder, genau so wie Stiftungen und Verbände, die sich der Fürsorge und Hilfe von Bedürftigen verschrieben haben.
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bisher 2 Kommentare 29. August 2011

Arbeitsmarkt und Gehalt

Freie Stellen im sozialen Bereich sind teilweise schwierig zu finden. Für ausgebildete Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen ist der Gehaltsunterschied je nach Bundesland oder Region teilweise sehr unterschiedlich.
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jetzt kommentieren? 08. Januar 2011

Ausbildung zum Sozialarbeiter

An Fachhochschulen, Universitäten, aber auch an Fernschulen kann das Studienfach „Soziale Arbeit“ bzw. „Sozialpädagogik“ belegt werden. Je nach Art des angestrebten Abschlusses beträgt die Studiendauer zwischen 3 und 6 Jahren.
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bisher 1 Kommentar 08. Januar 2011

Das Arbeitsumfeld des Sozialarbeiters

In unserer heutigen Klassengesellschaft treten gerade in Ballungszentren und auch beim Aufeinandertreffen ethnischer Gruppen soziale Konflikte auf. Egal ob in der Schule, in der Familie oder einfach im normalen Alltag – dies ist das Arbeitsumfeld der Sozialarbeiter.
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jetzt kommentieren? 08. Januar 2011

Aufgabenfelder

Sozialarbeit ist alles andere als ein reiner Bürojob. Der Arbeitsplatz eines Sozialarbeiters ist direkt bei den Menschen bzw. Personengruppen, welche seine Hilfe benötigen. Dies können Familien, Obdachlose, aber auch die Insassen eines Gefängnisses sein. Überall dort, wo soziale Brennpunkte und Hilfsbedürftigkeit auftreten, werden Sozialarbeiter zur Prävention und Deeskalation von sozialen Konflikten eingesetzt.
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bisher 1 Kommentar 08. Januar 2011

Der Sozialarbeiter

Hinter dem Begriff „Sozialarbeiter“ steckt mehr als nur der einfache Mitarbeiter einer staatlichen, karitativen oder kirchlichen Einrichtung.
„Soziale Arbeit“ bzw. „Sozialpädagogik“ ist ein eigenständiges Studienfach und umfasst die Abschlüsse: mehr lesen…

jetzt kommentieren? 08. Januar 2011


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